Cronenberger Anzeiger vom 27. Juli 2022

Die ersten Wochen der Baustelle Oberheidter Straße

*„Besser als erwartet“ *

An der Oberheidter Straße werden seit einigen Wochen Gas- und Stromleitungen erneuert und gerade in der Anfangszeit der Baustelle wurde wegen der EinbahnstraßenUmleitung mit Problemen bei der geplanten Lösung für den Verkehr gerechnet. WSW-Verkehrsplaner Bernd Zarges war am Mittwoch erneut beim „Sudbürger Stammtisch“, um weitere Anregungen aufzunehmen. Nach einem Rückblick auf den letzten Stammtisch kurz vor Beginn der Baustelle und die damals besprochenen Ideen – evtl. Parkmöglichkeiten am Buswendeplatz u. im Sackgassenbereich zumindest außerhalb der Arbeitszeiten, Freigabe des Parkstreifens Teschensudberger Straße, Verkehrssicherheit Riedelstr – sowie deren Umset-zung, wurden aktuelle Erkenntnisse besprochen. Dazu gehört, dass ein Fußgängerweg in der Riedelstraße nicht durchgängig realisierbar ist (daher wurden auch hinweisende Schilder aufgestellt) und das generelle Problem der Geschwindigkeits-
überschreitung. Dafür sind Kontrollen von der Polizei angesetzt. Eingriffe in den Verkehr, wie z. B. durch Schwellen, seien das letzte anwendbare Mittel, da diese zwar die Geschwindigkeit reduzieren, im Gegenzug aber für eine deutliche Erhöhung der Laut-stärke sorgen und für die Fahrgäste im Bus sehr unangenehm sind. Auch über die Möglichkeit von mobi-len Geschwindigkeitsanzeigen wurde gesprochen. Zarges erklärte seitens der WSW zu klären, was in diesem Punkt möglich sei. Ein weiteres Thema war die etwas unübersichtliche Ecke Ausfahrt Riedelstraße. Die Idee der WSW, diese als Vorfahrtsstraße einzurichten, traf auf wenig Begeisterung, da so wohl die Geschwindigkeit eher erhöht als reduziert würde.
Die WSW soll nun klären, ob dort Spiegel installiert werden können. Im Resümee wurde noch einmal festgehalten, dass die Umleitung besser funktioniert, als erwartet. Die Sudberger sind in der großen Mehrzahl sehr diszipliniert, gegen Verkehrssünder, welche gegen die Einbahnstraße fahren oder im Halteverbot stehen, kann die WSW nur begrenzt etwas ausrichten.


Susanne Schmahl (l.) und Gerrit Langefeld (r.) vom Bürgerverein „Sudbürger e.V.“ mit WSW-Verkehrsplaner Bernd Zarges

- verfasst 2022-07-27 16:22 in Kategorie:

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