Cronenberger Woche vom 7./8. Februar 2020

Sudbürger Vorsteher kündigt Rückzug an

Vorsitzender des Bürgervereins im Cronenberger Süden tritt bei der nächsten Wahl im Frühjahr 2021 nicht erneut an.


Wird sich im nächsten Jahr verändern: der Sudbürger-Vorstandmit Susanne Schmahl, Peter Vorsteher, Monika Ockenfels und Arno Löhdorf (v.l.n.r.).

Sudberg. Der Bürgerverein Sudbürger muss sich einen neuen Vorsitzenden suchen: Peter Vorsteher gab auf der Jahreshauptversammlung am vergangenen Freitagabend bekannt, dass er bei den turnusmäßigen Neuwahlen im Januar 2021 nicht erneut kandidieren wolle. Vorsteher, der den rund 100 Mitglieder starken Bürgerverein seit 2015 führt, erläuterte den anwesenden Mitgliedern im griechischen Restaurant „Haus Schnee“, dass sein Rückzug persönliche Gründe habe: Nachdem er in diesem Jahr beruflich in Ruhestand gehe, wolle er auch ehrenamtlich kürzer treten. So wird der Grünen-Ratsherr auch im September nicht wieder für den Wuppertaler Rat kandidieren.
Während ebenso auch Schriftführerin Monika Ockenfels ihren Rückzug ankündigte, ließ Peter Vorsteher die Mitglieder wissen, dass erste Gespräche in Bezug auf eine Nachfolge an der Sudbürger-Spitze bereits geführt seien.
Ansonsten verlief das Sudbürger-Treffen wenig spektakulär: Peter Vorsteher ließ vom Osterfeuer über diverse Themen-Stammtische, einen Abstecher zum Manuelskotten, die Teilnahme am Langen Tisch und am Sommer-Empfang der Cronenberger Bürgervereine und das Sudberger Sommerfest das letztjährige Vereinsjahr Revue passieren.
Wie der Kassenbericht von Arno Löhdorf aufzeigte, machte das Osterfeuer dabei die größte Einnahmequelle des Bürgervereins im Cronenberger Süden aus. Das Sudberger Sommerfest bescherte den Sudbürgern zwar auch ein Plus. Da dieses aber erfreulicherweise, wie Peter Vorsteher unterstrich, vom MGV Sängerhain, dem Reit- und Voltigierverein und den Kickenden Vätern des SSV 07 Sudberg so wie den Sudbürgern gemeinsam geschultert wird, werden natürlich auch die Einnahmen geteilt.
Einziges „Minus“ in der Vorsteher-Bilanz 2019: Die tatkräftige Mitglieder-Unterstützung „muss besser werden“, rief der Sudbürger-Vorsitzende die Sudberger insgesamt zu mehr Mitmachen auf: „Wir haben viele Ideen und viele Pläne, aber wir brauchen auch viele helfende Hände.“ Dass sich das auszahlt, machte Peter Vorsteher an der (noch) laufenden Ausweisung neuer Wohnbauflächen für den Regionalplan Düsseldorf fest.
Dabei sei auch eine Fläche am Stiepelhaus im Visier gewesen, berichtete Vorsteher, der Bürgerverein habe diese Pläne jedoch „raus-gehauen“. Ebenso hätten sich die „Sudbürger“ hartnäckig für den neue Unterstand an der Endhaltestelle „Sudberg“ am Oberheidt eingesetzt: „Der Bürgerverein macht Sinn“, warb Peter Vorsteher daher nachdrücklich um (aktive) Unterstützung: „Es lohnt sich, sich für den Ortsteil einzusetzen!“

Anstoßen aufs Wartehäuschen

Das kleine Plus 2019 in der Kassenbilanz der Sudbürger soll am kommenden Sonntag „auf den Kopf gehauen“ werden: Um 11 Uhr lädt der Bürgerverein dann dazu an die Endhaltestelle am Oberheidt ein, um auf den neue Haltestellen-Unterstand anzustoßen. So gut wie sicher ist, dass mit MdB Jürgen Hardt der hiesige Bundestagsabgeordnete und außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion in Berlin Anfang April zum Sudbürger-Stammtisch kommt. Auch das Osterfeuer und das Sudberger Sommerfest (15./16. August) sind terminiert, wer hier helfen möchte, kann sich per E-Mail an info@sudbuerger.de melden. Die Bürger-Stammtische der Sudbürger finden stets am ersten Freitag im Monat im „Haus Schnee“ statt und beginnen um 19.30 Uhr. Mehr Infos unter www.sudbuerger.de.

- verfasst 2020-02-08 18:52 in Kategorie:

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