Cronenberger Anzeiger vom 28. März 2012

Großer Bahnhof ftir ein lächelndes Gesicht: Vertreter der Bezirksvertretung und der Bürgervereine sowie der Stadt und der Cronenberger Polizei freuten sich über den ersten lächelnden Smily an der Heidestraße, der einer roten Corsa-Fahrerin problemlos gelang.

Deutliche Zeichen

Mit der Anschaffung von zwei Geschwindigkeitsmess-Dislays setzt die Cronenberger Bezirksvertretung gemeinsam mit den vier örtlichen Bürgervereinen ein deutliches Zeichen für mehr Verkehrssicherheit am Ort und verbessert so auch den Schutz für alle motorisierten und nicht motorisierten Verkehrsteilnehmer. Die Beschwerden über zu schnell fahrende Kraftfahrzeuge im Cronenberger Stadtgebiet sind nicht wirklich neu und insbesondere in den Straßen, die als Zuwegung z.B. für Schulen oder Kindergärten dienen oder solchen, in denen als Anliegerstraßen oder 30-er-Zonen mit mehr Personenverkehr gerechnet werden muss, gibt es immer wieder Unmut über die vermeintlichen Raser, die die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten überschreiten. Amtliche Verkehrskontrollen mit Blitzern, die sporadisch eingesetzt werden, sind dann immer ein mögliches Mittel zur Disziplinierung der Verkehrsteilnehmer. Zu einem alternativen Weg entschloss sich jüngst die Cronenberger Bezirksvertretung mit der Anschaffung von zwei Geschwindigkeitsmess-Displays, die dem Verkehrsteilnehmer seine Fahrgeschwindigkeit anzeigen und je nach deren Höhe auf einen Smily mit lachendem oder traurigem Gesicht umschwenken.

„Eine einfache Symbolik, die aber sehr schnell verstanden wird“‚ erläuterte Cronenbergs Bezirksbürgermeister Michael-Georg von Wenczowsky bei der offiziellen Einweihung der ersten Messstation, die in der vergangenen Woche in der Heidestraße installiert worden ist. Insgesamt sind durch die in Cronenberg für die Verkehrstechnik zuständige Firma Friedr. Tuschhoff 20 Standorte für die Messgeräte vorbereitet worden, die in einem rollierenden Rhythmus mit den Displays bestückt werden. „In welcher Reihenfolge und für wie lange jeweils wird sich aus der Praxis ergeben“, sagt der CHBV-Vorsitzende Rolf Tesche, stellvertretend für die vier örtlichen Bürgervereine, die sich für die Unterhaltung und Standortwahl der Geräte stark machen werden. Als Vertreterin des städtischen Verkehrsressorts freute sich Anja Süther über die Cronenberger Eigeninitiative, denn „präventive Maßnahmen sind immer wünschenswert und das Engagement von BV und Bürgervereinen ist hier wirklich vorbildlich“.

- verfasst 2012-04-05 18:31 in Kategorie:

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