Cronenberger Anzeiger 18. Januar 2012

CRONENBERGER ++ Telegramm ++

+++ Tief im Süden — ist Wuppertal am schönsten. Finden jedenfalls die Mitglieder des Sudbürger e.V., des Bürgervereins, der sich seinerzeit im Schatten der Rotbuche an der Ecke Sudberger Straße und Schöppenberg gründete. Nicht zuletzt weil sich viele, damals wie heute noch offene, Fragen rund um das brachliegende Firmengelände der ehemaligen Firma Hösterey stellten. Vor allem ging es dabei um Gefahren, die nicht nur von dem peu a’ peu zerfallenden Betriebsgebäude ausgingen, sondern auch von Gefahrgütern und Giftstoffen, die innerhalb der Räumlichkeiten lagerten und die auch den Boden rings um den alten Betrieb kontaminierten. Später kam noch die Frage nach der Bebauung des Areals im Falle eines Abrisses dazu und in der Folge noch viele andere Themen mehr, denn die Sudbürger sind im siebten Jahr ihres Bestehens als Bürgerverein längst erwachsen geworden. Im Konzert der insgesamt vier Bürgervereine, die in Cronenberg zu Hause sind, vertritt das Vorstandsteam um Sabine Böttcher, Michael Seidler und Corinna Schlechtriem (sitzend vli.) die Interessen der Menschen aus dem Cronenberger Süden. Bei der Versammlung der Mitglieder des Jahres 2012 am vergangenen Freitag gab der Vorstand einen Überblick über die Aktivitäten im zurückliegenden Jahr und die, die im soeben begonnenen stattfinden sollen. Schon lange geht es dabei nicht mehr nur um Themen mit freizeitlichem Charakter, wie u.a. die Durchführung des Osterfeuers, Mitglieder-Ausflüge, Reinigungsaktionen rund um den Sudberg oder „etwas für Kinder“. „Auch inhaltlich wichtige Themen für die Sudbürgerinnen und Sudbürger gehören zum Vereinsalltag“, erläutert Sabine Böttcher, so etwa die Folgen der Schließung des Bürgerbüros in der Ortsmitte, die verkehrliche Situation entlang der Oberheidter Straße als einzige Verbindungstrecke Richtung Sudberg oder die in kleinen Lagen oberhalb des Morsbachtals wie z. B. der Ortslage Berg, der städtische Winterdienst und seine Folgen, die Anschaffung und Platzierung von Sitzbänken an markanten Plätzen oder die Problematik der immer noch geschlossenen Brücke an der Papiermühle. +++

- verfasst 2012-01-18 19:22 in Kategorie:

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