Cronenberger woche vom 10./11. Dezember 2010

Not-Bürgerbus BV und Sudbürger contra WSW

Stadtparlament zeigt sich verwundert über
das Stadtwerke-Nein zu einem Pendelverkehr

Cronenberg. Stadtwerke-Sprecher Rainer Friedrich begründet das WSW-Nein zu einem Not-Pendelverkehr des Bürgerbusses nach Sudberg so: „Wir gehen davon aus, dass wir den Ortsteil bei einem vernünftigen Winterdienst bedienen können“, so der WSW-Sprecher gegenüber der CW. Abgesehen davon sei der 8-sitzige Bürgerbus auch keine Alternative für die beiden Gelenkbus-Linien, Friedrich im Hinblick auf mögliche neuerliche Schneefälle weiter: „Wir sind bestrebt, das mit eigenen Mitteln zu schaffen.“
In der Bezirksvertretung Cronenberg rieben sich die Dörper Politiker am Mittwochabend die Augen, als sie von dem harschen „Nein“ der Stadtwerke erfuhren: „Ich denke nicht daran, die Strecke nach Sudberg ausschließlich durch den Bürgerbus bedienen zu lassen“, kommentierte Bezirksbürgermeister Michael von Wenczowsky mit einem Augenzwinkern. Ein Not-Pendelverkehr „im Fall der Fälle“ sei aber doch zumindest eine Option. Der Dörper Bürgermeister und weitere BV-Politiker wollen nun in der Frage bei den Stadtwerken vorstellig werden.
Positiv äußerte sich auch der Sudberger Bürgerverein zu einem Einsatz des Bürgerbus-Vereins bei winterbedingten Ausfällen der Linienbusse: „Ich fände es schon sehr begrüßenswert, wenn der Bürgerbus die Verbindung übernehmen dürfte“, äußerte sich Sudbürger-Vorsitzende Sabine Böttcher gegenüber der CW: „Das wäre toll.“

- verfasst 2010-12-14 14:26 in Kategorie:

Kommentare

Kommentare deaktiviert