Bergische Küche - Muzen

Muzen

Unsere bergischen Urgroßmütter nahmen zum Muzen-Teig

4 Eier,
eine Prise Salz,
3 Eßlöffel Zucker,
1 Pfd. Weizenmehl,
etwas Milch,
1 Päckchen Backpulver.

Man kann Rosinen unter den Teig mengen, sollte aber kein Fett in den Teig geben.
Die Eier zerschlägt man und verrührt das Eigelb mit dem Zucker und dem Salz. Dann gibt man nach und nach Mehl und wenig Milch dazu, streut das Backpulver hinein und rührt zuletzt das zu Schnee geschlagene Eiweiß unter. Der Teig muß so dick und zähflüssig bleiben, daß man ihn gerade mit einem Teelöffel abheben kann. – In einem Bratentöpfchen läßt man etwa 2 bis 3 Tafeln Palmin heiß werden (nicht kochen !). Vor hundert Jahren nahm man noch die dazu am besten geeigneten eisernen Töpfe und backte Muzen in Butteröl. – Nun gibt man mit einem Teelöffel Teigklumpen in das erhitzte Fett. Man backt die Muzen darin bis zum Garen, wobei man sie öfter umwendet, damit sie von allen Seiten gleich hellbraun werden. Nach dem Backen läßt man die Muzen erkalten und bestreut sie mit Puderzucker.

- verfasst 2009-11-01 21:48 in Kategorie:

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