Cronenberger Anzeiger vom 8. April 2009

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+ + + Im Blick: Der Wald in Sudberg. Wildschweine passen sich immer mehr der Umgebung an. Früher waren sie in größeren Wäldern zuhause und verzogen sich, wenn sie die Witterung von Menschen aufnahmen. Heute kommen sie bis in die Nähe von Häusern und Höfen, pflügen des nachts, auf der Suche nach Nahrung, mit ihren Rüsseln Felder. Wiesen und Gärten um. Dabei verursachen sie oft beträchtliche Schäden. Sie breiten sich rasch in Gebiete aus, in denen sie vorher nicht gelebt haben. Doch die Jagd auf Wildschweine ist gar nicht so einfach, wie der für Cronenberg zuständige Förster Martin Kiefer beim Bürgerstammtisch der Sudbürger im Haus Schnee erläuterte. Auch hier sind sie überaus clever und haben sich auch in ihrer Sensibilität gegenüber Menschen angepasst. „Sie sind zu einem echten Problem geworden!“ Auch bei den anderen Themen ging es um den Wald. „Was können wir für unseren Wald hier tun?“ stellte die Vorsitzende Sabine Böttcher die Frage, auch an die Vorsitzende der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Brita Krempel. Die Sudbürger wollen zunächst prüfen, wem welche Parzellen gehören und dann, wenn möglich, für eine Reinigung sorgen. Durch einen Waldlehrpfad sollen die Kinder mehr vom Wald erfahren. Überlegt wurde auch, ob nicht auch Nistkästen für Vögel und Fledermäuse gebastelt und aufgehängt werden. + + +

- verfasst 2009-04-07 20:19 in Kategorie:

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