Cronenberger Anzeiger vom 23.11.2005

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+++ In einer aktuellen Viertel-Stunde, die von den Cronenberger Stadträten aller Fraktionen gefordert wurde, hat auf Anfrage von Bündnis 90/ Die Grünen Wuppertals Umweltdezernent Harald Bayer Fragen zur Gewerbebrache der ehemaligen Schleiferei Hösterey an der Sudberger Straße beantwortet. Im Bericht des Umweltdezernats wurde der Sachstand über die Belastungen an Boden und Gebäude benannt, ohne dabei Vergleichszahlen wie z.B. höchstzulässige Grenzwerte zu benennen. Es zeigt sich, dass Schwermetallbelastungen vorliegen und im Gebäude noch Behältnisse mit Resten aus Zeiten des Produktionsbetriebs lagern. Ansgar Toennes vom städtischen Umweltamt bestätigt, dass es sich zwar um „teilweise erhöhte Werte, auch beim Chrom, handelt“, dass aber keine außergewöhnliche Gefahr von dem Gelände ausgeht und sieht die Sachlage auch als „ein typisch bergisches Problem für ehemalige Betriebe der Metallverarbeitung Um den Sanierungsumfang, der zur Zeit nicht objektiv eingeschätzt werden kann, da außer den unlängst genommenen Proben nur drei, teils ältere Gutachten vorliegen, richtig zu bewerten, wird in Ansprache mit dem Eigentümer ein Ingenieur-Büro mit einer Detail-Untersuchung beauftragt, um daraus ein verbindliches Gutachten zu erstellen. +++

- verfasst 2006-05-26 20:02 in Kategorie:

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