wuppertaler rundschau vom 21. Mai 2008

W R Ronsdorf/Cronenberg

Wer zahlt am Ende?

Hösterey Gelände: Bauantrag für vier Einfamilienhäuser und Garagen gestellt

(urs). Auf dem alten Hösterey-Gelände könnten neue Häuser entstehen. Grund genug für den Vorstand des Bürgervereins „Die Sudbürger“, das Gespräch mit Oberbürgermeister Peter Jung und Bezirksbürgermeisterin Ingeborg Alker zu suchen.
Nach Aussage der für baurechtliche Verfahren in Cronenberg zuständige Stellen sollen die Häuser auf der Freifläche am Schöppenberg, also entlang der Straße entstehen, das Firmengebäude bleibe jedoch stehen, so das Ergebnis des Gesprächs, von dem Sudbürger-Vorsitzender Frank van Balen jetzt berichtete.
Vorerst sei nur ein Antrag auf Teilung des Grundstückes gestellt, dem, so die Einschätzung der Stadtverwaltung, stattgegeben werden müsse. Bei den zwei entstehenden Grundstücken wäre dann eines mehr oder weniger unbelastet. Das würde die Bebauung von insgesamt vier Einfamilienhäusern ermöglichen.
Was mit dem verbleibenden Areal, das die bekannten Altlasten mit Chromverbindungen aufweist, geschehen wird, ist noch unklar. Das ordnungsbehördliche Verfahren gegen den Grundstückseigner zur Sanierung der Chrom IV-Belastungen sei nach Auskunft des Oberbürgermeisters, noch in der Schwebe, berichtet van Balen weiter. „Wir befürchten, dass der neue Eigentümer des belasteten Restgrundstücks Insolvenz anmeldet und der Steuerzahler auf den Sanierungskosten sitzen bleibt“, erklärte der Bürgervereinschef.

- verfasst 2008-05-22 19:22 in Kategorie:

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