Wuppertaler Rundschau vom 21.12.2005

Offene Fragen bleiben

Einzelfamilienhäuser in Sudberg: Sind Probleme mit den neuen Nachbarn vorprogrammiert?

(urs). Wie viel Bebauung verträgt Sudberg? Wie viel Verkehr verträgt die Oberheidter Straße als Einfallstor in die Ortslage? Diese Fragen und weitere stellen sich derzeit die Cronenberger Grünen. Antworten darauf hätten vermutlich auch gerne manche Sudberger Anrainer, denn sie sehen dem Zustrom in den südlichsten Teil Cronenbergs mit gemischten Gefühlen entgegen.
Zum einen wissen sie, dass die Region zu Recht ein beliebtes „Zuwanderungsgebiet“ in Wuppertal ist, andererseits sollte sich ihrer Meinung nach die künftige Wohnbebauung in das bestehende Ortsbild einfügen. Die Grünen organisierten nicht nur eine Informationsveranstaltung mit einem Kölner Planungsbüros, sie schickten, ihren Fragenkatalog auch ins Rathaus. Hauptgegenstand des Papiers ist die Bevölkerungsentwicklung der betroffenen Ortslage und die Frage, auf welche Straßen der Hauptverkehrsstrom nach Sudberg überhaupt gelenkt werden soll.
In puncto Bevölkerungszahlen liegt Sudberg wohl im Wuppertaler Trend und weist eine leicht abnehmende Tendenz auf. Keine Antwort gab es auf die Frage nach den aktuellen Belastungszahlen der Sudberger Verkehrsanbindungen. Noch nicht.

(K)ein Abenteuerspielplatz

Bezirksvorsteherin zu Hösterey-Industriebrache:
Eigentümer muss jetzt schnell Gelände absichern

(urs). Die Industriebrache Hösterey in Sudberg lässt die Cronenberger Politik einfach nicht los. Nachdem nun die Ergebnisse aus den Bodenuntersuchungen des Geländes vorliegen, fanden sich verschiedene Fraktionsvertreter an der Sudberger Straße 49 ein. Doch was sich ihnen dort bot verlangte etwas mehr Vorstellungsvermögen.
„Das Gelände ist gerade notdürftigst abgezäunt“, beschreibt SPD-Sprecher Dieter Scherff, „und obwohl sehr hohe Chrom-Werte festgestellt wurden, parken dort fast 20 Autos.“
Unverständnis durch die Bank, weil Kinder das Gelände ohne große Mühen erreichen können. Bezirksvorsteherin Ingeborg Alker brachte es dann auf den Punkt. „Das Gelände muss ordentlich gesichert, beziehungsweise abgesperrt werden“, fordert Alker, „dafür muss der jetzige Eigentümer umgehend sorgen.“
Einen ziemlichen Schrecken bekamen Cronenberger Bezirksvertreter bei einem Ortstermin auf dem Hösterey-Gelände, weil Kinder das Terrain fast ungehindert betreten können.
Foto: Urssu

- verfasst 2006-05-26 20:37 in Kategorie:

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