Cronenberger Woche vom 7./8.03.2008 Seite 1

Geheimtreffen: Dörper „APO“ formiert sich

Unter der Oberfläche brodelt es, gleich an vier Stellen in Cronenberg gibt es Ärger: An der Oberheidter Straße geht‘s um Erschließungsbeiträge, am Nettenberg herrscht Empörung über den Zwangsanschluss an den Regenwasserkanal, in Unterkirchen werden Verkehrsprobleme befürchtet und der Schließungsplan für die Dörper Hauptschule stößt ebenfalls auf Unverständnis.
Vielfach ist das Vertrauen in die Politik erschüttert, ein Bürger der Oberheidter Straße brachte es auf den Punkt: „Man fühlt sich ausgeliefert.“ Dass es einige Cronenberger satt haben, „die Zeche“ zahlen zu müssen, zeigte sich am Mittwoch: Vertreter der vier Cronenberger „Brandherde“ trafen sich zu einem ersten Sondierungsgespräch. Das Ziel: Gegenüber Stadt und Politik soll an einem Cronenberger Strang gezogen werden. Die Cronenberger „Gallier“ zeigten sich bewusst, dass die Stadt sparen muss. Dafür, so betonen sie, dürfe aber nicht jeder Weg beschritten werden.
Gerade weil Dörper Bevölkerung und Wirtschaft mehrfach bewiesen hätten, dass etwas bewegt werden kann, will man die Kräfte bündeln und sich mehr Gehör im Tal verschaffen. „Wir können zusammen politischen Druck erzeugen“, zeigte sich Dr. Ulrich Schneider vom Nettenberg überzeugt. Vernünftige und zukunftsgerichtete Lösungen zu finden, bezeichneten die fünf Sprecher der neuen Dörper „APO“ als ihr Ziel.

- verfasst 2008-03-08 20:25 in Kategorie:

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