Cronenberger Woche vom 22/23.07.2005

Anwohnerprotest gegen Bebauung

Initiative wehrt sich gegen ReihenhausProjekt auf ehemaligem Firmengrundstück. Pläne schon längst verworfen?

Sudberg. Nach dem CW-Artikel zur geplanten Wohnhebauung auf einem ehemaligen Firmengelände an der Ecke Sudberger Straße/Schöppenherg hat sich eine Anwohnerinitiative gebildet. Laut CW-Informationen wurden Unterschriften gesammelt und ein Anwalt eingeschaltet. Das Ziel: eine veträgliche Bebauung für das Grundstück zu erreichen.
Im Zusammenhang mit dem Anwohnerprotest fand am gestrigen Donnerstagabend eine Bürgerversammlung in Sudberg statt. Da das Treffen nicht vor Redaktionsschluss unserer Zeitung beendet war, stellte Mitinitiator Frank van Balen vorab klar, dass es nach seinen Informationen noch nicht einmal eine Bauvoranfrage für die Errichtung von 27 Reihenhäuser auf dem Sudberger Grundstück gebe.
„Es ist unsere Intention, darüber Klarheit zu schaffen“, hofft van Balen, dass sich die Sudberger Wogen wieder glätten: „Hier wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen.“ Gleichwohl stellte der Sudberger aber klar, dass man nicht grundsätzlich gegen eine Bebauung sei: „Aber nicht so massiv, der dörfliche Charakter muss erhalten bleiben.“
Das 27-Häuser-Projekt war auch in der Cronenberger Bezirksvertretung einhellig als „eine Nummer zu groß“ abgelehnt worden. Nach CW-Informationen soll ein neuer Investor zwischenzeitlich andere Pläne vorgelegt haben. Demnach sollen auf dem Grundstück nur noch 5 bis 6 Einfamilienhäuser entstehen. Das Firmengebäude soll stehen bleiben und für Einstellplätze genutzt werden.

- verfasst 2006-05-26 17:26 in Kategorie:

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