Westdeutsche Zeitung vom 16. Juni 2007

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Ideen für unsere Stadt “Gemeinsam!” verwirklichen.
Wupperblick
Ausgabe 4 / 16. juni 2007
Informationen der CDU-Ratsfraktion Wuppertal

Grubenentsorgung:
Gebühren bleiben stabil
CDU hält Kurs

Ein Mitarbeiter der Grubenent-
sorgungsfirma KAKO in Aktion.

Alle 2.200 Haushalte in Wuppertal, die derzeit ihre Abwasserentsorgung nicht über das städtische Kanalnetz organisieren, sondern über abflusslose Gruben, können aufatmen:
Durch Beibehaltung der bisherigen Regelung der Mischkalkulation werden die Gebühren auch zukünftig stabil bleiben. Die „Umstellung der Berechnung der Grubenentsorgungsgebühren“ sollte von 3.83 €/m3 um 122% auf 8.49 €/m3 erhöht werden. Die CDU und ihr Kooperationspartner haben eine solche, von der Verwaltung aus Gründen der Rechtssicherheit vorgeschlagene Gebührenerhöhung als vollkommen unverhältnismäßig abgelehnt.

Schon heute zahlen die Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer, die ihr Abwasser in abflusslosen Gruben sammeln und so zur Entsorgung durch den „rollenden Kanal“ (Entleerung durch Saugfahrzeuge und Verbringung in die Kläranlage) eine zur herkömmlichen Entsorgung über das öffentliche Entwässerungsnetz um 50 % höhere Benutzungsgebühr. Hinzu treten die Kosten für die regelmäßige Wartung und Instandhaltung der Anlage.
Dabei steht es keineswegs im Ermessen der Eigentümer, eine Abwasserentsorgung durch Kanal herbeizuführen, da diese im Außenbereich entweder technisch und finanziell undurchführbar ist oder sie zwar darstellbar ist aber nach der Investitionsplanung der WSW erst in einigen Jahren ansteht. Grund genug für CDU und SPD, in diesem Fall an der Mischkalkulation für die Nutzungsgebühren festzuhalten.

- verfasst 2007-06-16 20:42 in Kategorie:

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