Wuppertaler Rundschau vom 14. März 2007

Viele Schultern tragen jetzt die „Kiste“

Das Risiko verteilt: Cronenberger Werkzeugkiste ist jetzt ein eingetragener Verein

(urs). Seit 1972 findet die Cronenberger Werkzeugkiste immer mehr Helfer. Mittlerweile sind bei den Veranstaltungen über 800.000 Euro an Sach- und Geld- spenden für behinderte Menschen zusammen gekommen. Somit gehört die „Kiste“ zu den größten Hilfsaktionen in Deutschland.
Damit aber die Organisation reibungslos laufen kann, „brauchen wir ständig und stetig viele helfende Hände“, so Stephan Ries
vom Cronenberger Heimat- und Bürgerverein, „die Arbeit der Organisation wird jedoch fortlaufend mehr.“
Immer mehr behördlichen Auflagen, Kosten sowie Risiken können müssen auf viele Schultern verteilt werden. „Daher ist aus der Mitte der bisher schon aktiven Unterstützer ein eingetragener Verein gegründet worden“, bestätigt Ries.
Neben den Bürgervereinen CHBV und Hahnerberg-Cronenfeld
sind auch die Sudberger mit im Boot. Auch die Freiwillige Feuerwehr, das Deutsche Rote Kreuz und die Einzelhändler-Initiative WiC sind weiterhin aktiv dabei. Der Beitritt des Küllenhahner Bürgervereins scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Mit der Vereinsgründung ist aber auch der Verwendungszweck der Werkzeugkiste erweitert worden.
So sei nun auch die Unterstützung anderer Cronenberger Vereine beziehungsweise vergleichbare Institutionen möglich, erklärt Ries. Im Fokus stehen hier beispielsweise die Jugend- und Altenhilfe oder der Umweltschutz sowie der Sport. Den geschäftsführenden Vorstand des Vereins „Cronenberger Werkzeugkiste“ bilden Stefan Alker, Peter Mühlhoff (Stellvertreter), Ralf Funke (Kassierer) und Manfred Stader (Schriftführer). Die 19. Cronenberger Werkzeugkiste findet übrigens am 16. Juni statt.

- verfasst 2007-03-17 12:03 in Kategorie:

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