Cronenberger Anzeiger vom 23.01.2019

Schülerfirma des Dörpfeld-Gymnasiums

Ein schönes Ergebnis…

…und das gleich in mehrerer Hinsicht überbrachten die Schülerinnen und Schüler der Schülerfirma OIDR (vgl. Infokasten) des Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasiums in der letzten Woche. Im Auftrag der vier Cronenberger Bürgervereine.


Die Mitglieder der Schülerfirma OIDR des Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasiums überbrachten den Cronenberger Bürgervereinen ein „richtig dickes Paket“.

Mit viel Erstaunen hörten die Gäste in der Hütte des CHBV der sechsköpfigen Gruppe der Vortragenden zu, die mit digitaler Unterstützung die Ergebnisse ihrer Meinungsumfrage darlegten. Erstaunen zum einen über die Inhalte des Untersuchung und zum anderen über das Alter der jungen Leute, handelt es sich doch um Schülerinnen und Schüler des Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasiums, die allesamt erst 16 oder 17 Jahre alt sind. Mit ihrer Schülerfirma OIDR, die sich die Meinungsforschung zur Aufgabe gemacht, haben sie reichlich 1.200 Schülerinnen und Schüler an drei Schulen, nämlich dem Dörpfeld-Gymnasium sowie dem CFG und der Bayer-Realschule im SZ Süd, nach deren Kenntnissen über Bürgervereine im Allgemeinen und den in Cronenberg beheimateten im Besonderen befragt. Ein dickes Bündel mit ausgefüllten Fragebogen übergaben sie den Vorständen der „Cronenberger“, wie sich die vier Bürgervereine nennen, wenn sie gemeinsam auftreten. Und natürlich auch die passende Auswertung dazu und zwar in digitaler Form. Erstaunlich auch die Botschaft der rund 1.200 Befragten aus den Jahrgängen acht bis elf. Die Jugendlichen sind sehr wohl an den Geschehnissen in ihren Ortsteilen interessiert und hegen auch viel Interesse daran, sich in verschiedenen Projekten und ggfs. auch in den Bürgervereinen einzubringen. „Wir freuen uns natürlich sehr über das, was wir hier von der OIDR zu hören bekommen“, sagen die Bürgervereinsvorstände unisono „zeigt es doch, dass sich auch die junge Generation für ihre Heimat vor Ort interessiert und keineswegs nur ‚null Bock’ zu bieten hat“. Ein Gedanke, der in den älteren Generationen ganz offensichtlich oft falsch, nämlich anders herum, gedacht wird. „Nun ist es an uns, die Ergebnisse in ihren vielen Details zu sichten und uns Gedanken zu machen, wie wir auf die Jüngeren zugehen können“, so das erste Fazit des Abends. Besuche in den Schulen und die dortige Vorstellung der Arbeit der Bürgervereine sind auf jeden Fall bereits angedacht und sollen kurzfristig in die Tat umgesetzt werden. Auch soll geschaut werden, welche Aktivitäten oder Projekte seitens des Nachwuchses gewünscht werden und wie diese in die Ansätze der Bürgervereine passen. Eine Einladung der „Cronenberger“ an die OIDR wurde bei der Gelegenheit auch direkt ausgesprochen, denn das Meinungsforschungsteam des WDG soll seine Untersuchungsergebnisse auch beim nächsten Treffen des Stadtverbands der Wuppertaler Bürgervereine vortragen, wo es vermutlich auch viel Erstaunen angesichts der OIDR-Präsentation geben wird. Übrigens gab es das alles nicht umsonst, denn als echte (Schüler)Firma ließ sich auch die OIDR ihre viele Arbeit entsprechend honorieren.

OIDR – Schülerfirma am WDG

Die Schülerfirma des Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasiums nennt sich OIDR – Opinion Institute de Recherche und hat sich die Meinungsforschung zum Gegenstand ihres Handelns gemacht. Sie bietet jedem Interessierten an, Umfragen und Interviews zu bestimmten Themen zu führen, die Ergebnisse auf Basis statistischer Grundlagen auszuwerten und in eine geeignete Präsentation umzuwandeln. Auch können Marketingkonzepte im Nachgang der Meinungsforschung konzipiert und vorgestellt werden. Neben den vier Cronenberger Bürgervereinen war auch schon der Grüne Zoo Wuppertal einer der
Auftraggeber für die OIDR. Schülerfirmen gibt es übrigens an vielen Schulen in der Bergischen Region. Sie sind untereinander gut vernetzt und treffen sich auch zu gemeinsamen Veranstaltungen, um über ihre Arbeit und deren Ergebnisse zu sprechen. Der nächste Schülerfirmen-Kongress, der auch von der Bergischen Universität und dem „Kurs 21“, der Bergischen Bildungsinitiative mit dem Untertitel „Schulen, Unternehmen, Zukunft“, begleitet wird, findet so Mitte Februar in Wuppertal auf dem Uni-Campus am Freudenberg statt.

- verfasst 2019-01-22 17:10 in Kategorie:

WZ vom 18. Januar 2019 - Cronenberg/Ronsdorf

Finn (17, v.l.), Ana (17) und Marina (16) präsentierten die Ergebnisse beim Cronenberger Heimat- und Bürgerverein. Dessen Vertreter, Marion von Kürten und Ralf Kiepe, wollen die Umfrage für sich nutzen und mehr Werbung in den Schulen machen.⇥ Foto: Stefan Fries

Umfrage unter 1100 Jugendlichen ergibt, dass sich jeder Dritte ein Engagement vorstellen kann. Doch die Vereine sind oft unbekannt.

Von Friedemann Bräuer

Cronenberg. „Sind Bürgervereine noch sinnvoll?“ – Zu diesem Thema hatten die vier „Dörper“ Bürgervereine Cronenberg, Sudberg, Hahnerberg und Küllenhahn eine Umfrage in Auftrag gegeben und damit die Schülerfirma OIDR betraut. Das Ergebnis legten die sechs jungen Menschen im Alter zwischen 16 und 18 Jahren am Dienstagabend in der heimeligen Atmosphäre der „Hütte“, der Geschäftsstelle des Cronenberger Heimat- und Bürgervereins vor.

Marina Wereschaev, Ana Ciobanu, Finn Burgsmüller, Dasdin Duman, Philipp Böhme und Arian Gaubig hatten im Sommer in den Gymnasien Wilhelm Dörpfeld und Carl Fuhlrott sowie der Friedrich Bayer-Realschule auf den Südhöhen insgesamt 1100 Schüler der Klassen acht bis elf befragt. Danach wurden die in Zusammenarbeit mit der Bergischen Universität entwickelten Fragebögen ausgewertet. Mehrere Kilo war das Bündel der Fragebögen schwer, das das Schüler-Team mit in die „Hütte“ gebracht hatte, wobei der Extrakt der Umfrage im Laptop in anschaulichen Grafiken zu sehen war.

Die 16-jährige Marina Wereschaev erläuterte die Ergebnisse: 225 der Befragten hatten von den Aktitiväten der Bürgervereine in Wuppertal noch nie etwas gehört, doch 775 der jungen Befragten halten die Arbeit der Vereine für sinnvoll. Dies insbesondere, als den Schülerinnen und Schülern die Anliegen der Bürgerverein verdeutlicht worden waren.
„Wir haben festgestellt, dass seitens der Jugendlichen durchaus Interesse besteht, sich in Bürgervereinen zu engagieren“, berichtete Wereschaev. Und trotzdem kämpfen die Vereine um junge Engagierte. Die meisten Mitglieder gehören nämlich der Altersgruppe 70plus an. „Die Ergebnisse der Umfrage auf den Südhöhen dürfen sicher für alle Bürgervereine in Wuppertal gelten, zumal ja auch die Schüler aus verschiedenen Stadtteilen kommen“, merkte Rolf Tesche, Vorsitzender des Heimat- und Bürgervereins Cronenberg, an.

Bürgervereine wollen Werbung für sich in Schulen machen

Dasdin Duman berichtete, dass die Schüler bereits Vorschläge für mögliche Themen in den Bürgervereinen unterbreitet hätten. Beispielsweise die Erweiterung des Sportangebots in den Quartieren, der Ausbau der Radwege und die Quartiersentwicklung im Allgemeinen. „43 Prozent der Befragten waren der Meinung, dass das Umweltbewusstsein geweckt und etwas für die Parkanlagen getan werden sollte“, ergänzte Marina Wereschaev. Sie stellte fest, dass damit die Interessen der jungen Generation mit denen der Bürgervereine nahezu deckungsgleich sind. Auch die Fürsorge für bedürftige oder behinderte Menschen im Quartier war gleichermaßen das Anliegen der Schüler der Gymnasien und der Realschule wie auch der Bürgervereine, die auf diesem Gebiet intensiv tätig sind. Nachvollziehbar, dass sich bei nahezu identischer Interessenlage rund 30 Prozent der Jugendlichen vorstellen können, sich in den Bürgervereinen zu engagieren.
Norbert Peikert, der ehemalige stellvertretende Schulleiter des Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium, der der Schülerfirma OIDR beratend zur Seite stand, merkte jedoch kritisch an, dass auch angesichts des durchaus möglichen Engagements der Jugend in den Bürgervereinen zwischen ihnen und den Senioren zumindest eine Generation fehlen würde.
„Die Ergebnisse liegen nun vor. Jetzt liegt es an uns, aus ihnen die richtigen Lehren zu ziehen“, fasste Ralf Kiepe, Vorstandsmitglied beim Heimat- und Bürgerverein Cronenberg, die Erkenntnisse des Abends zusammen. „Dass so viele junge Menschen sich mit den Aufgaben der Bürgervereine identifizieren können, gibt uns auch die Möglichkeit, Politik und Verwaltung Druck zu machen.“
„Wir müssen allerdings unseren Bekanntheitsgrad steigern“, war die allgemeine Meinung, verbunden mit dem Vorhaben: „Wir werden in die Schulen gehen und uns dort als Bürgervereine präsentieren.“

Schülerfirma
Umfrage Die Umfrage, ob Bürgervereine noch sinnvoll sind, war das zweite Projekt der Schüler-Firma OIDR. „Unsere erste Aufgabe auf dem Gebiet der Meinungsforschung war eine Umfrage zum Thema Zoo“, erklärte Arian Gaubig (16). „Wir wollten wissen, was geschehen muss, damit unser Zoo auch von mehr Jugendlichen und jungen Menschen besucht wird.“

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